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Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig
Floris Chair (1st generation) by Gunther Beltzig

Floris Chair (1st generation) 1967 - 1969

Gunther Beltzig

PlasticPolyester
105 ⨯ 35 ⨯ 59 cm
ConditionMint
€ 7.000 - 7.500

The Millen House

  • About the artwork
    The Floris Chair (ca. 1967) by Günter Beltzig is a landmark of 1960s radical design, showcasing the era’s experimental approach to form and function. Made from orange lacquered polyester, its anthropomorphic shape challenges traditional seating norms and reflects Beltzig’s protest against rigid functionalism. Ergonomically designed for comfort, the chair aligns with the countercultural movements of the late 1960s that sought to redefine societal values. First exhibited at the 1968 Cologne Furniture Fair alongside groundbreaking works like Verner Panton’s Visiona 0, the chair was produced in a limited edition of 35 to 50 pieces, each handcrafted in Beltzig’s Wuppertal workshop. Now part of prestigious collections such as the Stedelijk Museum Amsterdam, the Floris Chair remains a symbol of 1960s innovation, blending avant-garde aesthetics with functional design.

    Signed with original label (traces)
  • About the artist

    Günter Beltzig (1941–2022) war ein deutscher Designer, der für seine ikonischen Kunststoffmöbel und seine innovativen Entwürfe für Spielumgebungen bekannt wurde. Nach einer Ausbildung zum Maschinenschlosser und später zum Industriedesigner in Wuppertal begann Beltzig seine Karriere bei Siemens, wo er Haushaltsgeräte entwarf. Schon bald entwickelte er eine Leidenschaft für experimentelle Möbel und gründete mit seinen Brüdern ein eigenes Designstudio.

    In den 1960er Jahren gelang Beltzig der Durchbruch mit seinen futuristischen Kunststoffmöbeln, deren bekanntestes Beispiel der Floris Chair ist. Dieser Stuhl aus glasfaserverstärktem Polyester bestach durch seine fließende, organische Form und wurde zu einer Ikone des damaligen Pop-Designs. Der Floris Chair befindet sich in renommierten Museumssammlungen und ist bis heute ein beliebtes Sammlerobjekt.

    Ab den 1970er Jahren konzentrierte sich Beltzig auf die Gestaltung von Spielumgebungen für Kinder. Er entwickelte Spielgeräte und Landschaften, die zum Entdecken, Interagieren und Gestalten einluden. Seine Entwürfe waren fortschrittlich in ihrem Fokus auf Inklusion und natürliche Integration. Für Beltzig war das Spiel ein wesentliches Mittel zur Entwicklung und Anpassung von Kindern an ihre Umwelt. Er verband Form, Funktionalität und Ästhetik auf eine Weise, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen ansprach.

    Mit seinen Entwürfen leistete Beltzig einen nachhaltigen Beitrag zur Design- und Spielkultur. Seine Arbeit spiegelt die tiefe Überzeugung wider, dass gutes Design die Lebensqualität verbessern und Freude und Inspiration schenken kann.

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